Eine einzige Massage stärkt die Abwehr

Neues zur Prävention

Eine Massage steigert die Abwehrkräfte und verringert die Konzentration an Streßhormonen im Körper. Das haben Forscher des Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles Forscher in einer Studie herausgefunden.

Hierfür untersuchten sie Blutproben von 29 gesunden Versuchsteilnehmern im Alter von 18-45 Jahren, die über einen Zeitraum von 45 Minuten massiert worden waren. Ihnen gegenüber stellten die Forscher eine 24 köpfige gleichartige Kontrollgruppe, die lediglich mit den Fingern leicht berührt wurden. Anhand der von allen Teilnehmern der Studie gezogenen Blutproben stellte sich heraus, dass die Personen, die nach der klassischen Methode massiert worden sind - im Vergleich mit den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die nicht massiert wurden - eine erhöhte Anzahl an Leukozyten im Blut vorweisen.

Diese zu den weißen Blutkörperchen zählenden Immunzellen patrouillieren unermüdlich im Körper auf der Suche nach schädlichen Eindringlingen wie Viren, Bakterien oder Giftstoffen. Darüber hinaus entdeckten die Forscher, dass das Stresshormon Cortisol in geringeren Mengen im Blut der Probanden zu finden war, die sich bei der klassischen Massage entspannen konnten. Gleichzeitig verringerte sich die Menge des Hormons Arginin-Vasopressin im Blut, das mit aggressivem Verhalten in Verbindung gebracht wird.

Die Wissenschaftler hoffen jetzt, dass ihre Studie zukünftig Auswirkungen auf die Behandlung von Autoimmun- und Entzündungserkrankungen hat. Bis diese Studie allerdings anerkannt wird, wird noch viel Wasser die Fulda in Richtung Nordsee fließen.

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