Trinken schützt vor Kopfschmerzen
Neues aus der Welt der Ernährung
Wer sich oft müde und schlapp fühlt oder häufig über Kopfschmerzen klagt, der sollte seine Flüssigkeitsbilanz überprüfen. So lautet eine Empfehlung des Berufsverbandes Deutscher Urologen. Denn entscheidend für die Versorgung des Körpers ist, dass der Mensch regelmäßig trinkt.
Viele Menschen sind der Meinung, dass es ausreichend ist, lediglich zu den Mahlzeiten zu trinken. Aber für den Körper ist es besser, auch zwischendurch zu trinken. Nach Angaben des Berufsverbandes der Urologen sollten es täglich bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit sein. Deutliche Indizien für einen Flüssigkeitsmangel kann, neben den beschriebenen Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schlappheit, auch ein sehr gelber oder dunkler Urin sein.
Die Urologen weisen daraufhin, dass es unmöglich ist, auf «Vorrat» zu trinken. Denn je mehr Flüssigkeit der Körper hat, desto mehr verdaut er eben auch. Daher brauche sich kein Mensch zu wundern, wenn er eine Flasche Wasser auf Ex trinke, er dann öfter auf die Toilette gehen muss. Besser ist es daher in regelmäßigen Abständen zur Wasserflasche zu greifen. Damit das nicht vergessen werde, lohne es sich kleine Erinnerungs-Strategien zu entwerfen. So zum Beispiel die Wasserflasche direkt auf den Schreibtisch im Büro zu stellen.
Auch die beliebte Tasse Kaffee oder Schwarztee dürfen zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Das weit verbreitete Ammenmärchen, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, ist damit auch widerlegt. Auch Suppen, Salate oder andere Nahrungsmittel mit hohem Flüssigkeitsanteil sind zur Gesamtbilanz hinzu zuaddieren.
Eine Ausnahme bei der Trinkempfehlung gebe es für herzkranke Menschen. Diese sollten nur nach Absprache mit dem Arzt ihre Trinkmengen planen. So könne es bei einer zu großen Aufnahme von Flüssigkeiten leicht zu einer Überforderung des Herzens kommen.